Gerne.
Guten Tag
Ich bin Corvus, 53 Jahre alt. Meine reale Gestalt tut nichts zur Sache. Ich war stofflich süchtig, einige Jahre. Nun bin ich geheilt. Ich weiss, dass dieser Umstand in der Fachwelt als umstritten gilt, doch die sogenannte Fachwelt hat anscheinend keine Ahnung, oder jede Menge davon 🙂 was es bedeutet, einen geistigen Weg mit dem Meister aller Meister, Jesus Christus, zu gehen. Vor exakt 95 Tagen habe ich beschlossen, mit allen Suchtmitteln aufzuhören, die das Bewusstsein verändern. Diesen Schritt habe ich erfolgreich bewältigt. Anfänglich in Gemeinschaft mit der Bruderschaft der Jesuianer, und als ich merkte, dass auch dieser Weg nur zum Teil für mich stimmt, habe ich mich weiter auf meinen eigenen Pfad ausgerichtet.
Ich war unter anderem essen und habe auch sogar, als angeblich Süchtiger, Wein gekostet und merkte sofort eine Reaktion, die sehr stark ist. Dabei habe ich es belassen, da ich reines Bewusstsein als Lebensstil einfach vorziehe.
Für mich ist der Umstand, dass mein Geist Züge aufweist, die man fälschlicherweise als Sucht betrachtet, nur unregelmässig in der Betrachtung, da die Falschheit der Wertung immer auf den Mangel fokussiert bleibt. Dies ist mir in der anfänglichen Genesung aufgefallen. Die Frage ist doch: „Weshalb betrachten wir den Mangel?“
Weiterhin könnte man, wenn man denn wollte, an diesem Mangel festhalten und diesen dadurch vergrössern. Aus der Geistewissenschaft wissen wir jedoch, dass jede selbst festgelegte Realität sich automatisch im Geist verfestigt, wenn wir dieser Energie geben.
Es erscheint mir mehr als dumm und morbid, um einmal so richtig fies mich selbst zu verurteilen (kann ich ;)), sollte nunmehr der Fokus auf dem Mangel bestehen bleiben. Dies ist natürlich ein eher schwieriges Unterfangen, da die sogenannte Fachwelt durch ihre Reputation eine Wirklichkeit aufgebaut hat, die wir schlichtweg in unsere Gedankenwelt übernommen haben, dergestalt, dass es zur Realität geworden ist.
Menschen, die dies verweigern und konsequent ihren eigenen Weg gehen, sind leider sehr selten heutzutage. Die meisten Menschen haben kein Interesse daran, an sich zu arbeiten oder ihre Traumata anzusehen und das Leid, worunter sie wahrhaft leiden, zu akzeptieren.
So erging es mir genauso.
Auch bemerkte ich in der Bruderschaft der Jesuianer, trotz eines guten Lehrprogrammes, schlichtweg die Weigerung, dies im Leben zu integrieren. Die Folge zeigt sich als Realität: Es wird ein Kreis gegründet, in dem man seine Empfindlichkeiten hochstilisiert und letztendlich eben so ein Tropf bleibt und sich hinter der Verurteilung verschanzt, man sei ja so verletzt und könne nicht anders.
Meine Meinung tönt hart, doch dazu sage ich nur: Kauft Euch bitte einen Sarg, da lang geht es zum Sterben.
Was an dieser These hart tönt, ist einfach unter Hinblick auf die Leiden Jesu etwas ganz Normales. Der eine Christ wird immer wieder auf dieser Welt geboren, um eben genau dieses Leid anzunehmen. Man bemerke den Umstand, dass er sich an das Kreuz schlagen liess, wegen einer Lüge. Bleiben wir doch einmal bei diesem Tatbestand stehen.
Wenn ein Mensch sich nicht abhalten lässt, sich richten zu lassen, durch eine Lüge, ja sogar töten, was für eine Hingabe, Demut, Gottesliebe und Vertrauen sowie wahre Nächstenliebe muss diesen Menschen durchfliessen.
Aus meiner Wahrnehmung der Realität bedeutet es, den Menschen, die einen foltern, so zu vergeben, und dass man sogar gerne stirbt, eine Grösse, die jenseits von dem ist, was uns derzeit Religionen, Sekten, Kirchen oder Staatsformen lehren und oder leben lassen. Eingedenk also sollte jemand auf die Idee kommen, dies leben zu wollen, weil er an einem Punkt ist, selbst seine eigene Realität zu erschaffen.
Sollte diese Realität jedoch von aussen torpediert werden, muss der Proband, der ähnliche Leiden durchläuft, die man schon am Leidensweg Jesu hin orientiert betrachten kann, diverse Prüfungen bestehen.
Die wenigsten sind hierzu alleine in der Lage.
Die dazu in der Lage sind, so wie ich es nun einmal bin, diese Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass es sie einen Scheiss interessiert, wie sie wahrgenommen werden, ob man sie mag oder nicht mag, ob die Familie sie über den Hof schiesst, vor Gerichtsprozesse stellt, das interessiert mich oder solche Menschen nicht mehr. Das Einzige, was mich wirklich interessiert, ist, wie Gott mich sieht.
Diese Frage kann kein Mensch beantworten. Die Logik in dieser Schlussfolgerung bezieht Intelligenz und Wissen in einem Masse zusammen, was man als Weisheit betrachten kann. Doch was nützt diese Weisheit denn?
Was ist Weisheit? Das ist eine elementare Frage, die sich jeder, der geistige Führung beansprucht, rechtlich, moralisch und existentiell gefallen lassen muss. Weisheit und auch psychosoziale Hilfe darf kein Blabla sein, so wie man es erkennt, sondern echte Hilfe zur Selbsthilfe.
Durch meinen konsequenten Weg habe ich alle Suchtmittel abgestreift. Alle. Ich habe noch nicht einmal einen Gedanken daran. Wein brauche ich gar nicht probieren, ich schnuppere daran und habe schon einen kleinen Rausch. Also ätherisch gesehen.
So ist die Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit, die der menschliche Körper besitzt, das eine Werkzeug, und die Entscheidung des Geistes, also die Geistesstärke, trotz aller Umstände das zu tun, was richtig ist, den Körper gesunden zu lassen und damit auch die Stärke des Geistes emporzuheben.
Aus welchem Grund soll ich denn bitte eine Begrenzung meiner Wahrnehmungsfähigkeit zulassen? Wer sagt denn, dass es nicht möglich ist, zu heilen? Wenn Gott allmächtig ist, dann ist alles möglich. Wer das Gegenteil behauptet, der behauptet das erst einmal, doch das ist ja die Behauptung des Anderen, die mit meiner Realität absolut nichts gemein hat. Wofür dann entsprechen?
Dies habe ich jüngst im Rahmen der Bruderschaft der Jesuianer genauso gehandhabt, und viele, nebst meinen Weggefährten, haben sich verabschiedet. Dummheit kennt anscheinend keine Grenzen. Wer sich selbst nicht auseinandersetzt, der bemerkt gar nicht, wie das Aussen die ganze Zeit bereits lehrt, oder aber ist so ignorant, dass er oder sie oder es Gott spielt und daran innerlich krepiert.
Da lobe ich mir doch das Boulespiel:
Vater, Sohn und heiliger Geist hits Ego the Schwein
Ich gehe dann mal Boulespielen, wisst Ihr, es ist eine Sache von Würde und Ehre, sich selbst zu sein, und wenn der andere meint, das zu diskreditieren und oder ein Schauspiel aufzuziehen, tja, dazu sage ich nur: Auch wer lächelt, zeigt Zähne.
Auf Wunsch mache ich Dir daraus noch eine straffere, publizierbare Fassung.
ach nööö, lass mal! Gut haben wir all Privatöse fatale fatakten elemitanomiert, oder so ähnlich 😉


Hommage an die schönste Stadt der Welt, Winterthur! Hier hat Gott die Welt geküsst (persönliche Meinung) Ich liebe Winterthur.
Foto: der Sonne und die ich
gewidmet: allen Menschen auf dieser wunderschönen Welt!
insbesondere gewidmet: Miss O., der Lea, Aleksandra und meiner ganzen Familie.
ICH LIEBE EUCH ALLE!